Inhalt

Hier geht es um Fortbewegung in der eigenen Wohnung, im öffentlichen Bereich oder aber auch um die Veränderung der Körperposition durch Bewegung. Bei Einschränkungen in der persönlichen Mobilität durch eine Erkrankung oder Behinderung können Mobilitätshilfen eingesetzt werden.

Diese Hilfsmittel können:

  • die Fortbewegung innerhalb und außerhalb der eigenen Wohnung unterstützen
  • Treppensteigen ermöglichen oder erleichtern
  • die Nutzung von Fahrzeugen ermöglichen
  • beim Positionswechsel (aufrichten, hinsetzen, umsetzen) behilflich sein
  • als Orientierungshilfe dienen

Hilfsmittel für die Unterstützung der Mobilität aus anderen Hilfsmittelbereichen:

Finanzierung und Wissenswertes

Wissenswertes

Je nach Bedarf und individuellen Anforderungen können unterschiedliche Mobilitätshilfen zum Einsatz kommen wie:

  • einfache Gehstöcke mit anatomischen Handgriffen, Unterarmgehstützen und Achselstützen
  • Rollatoren, Delta-Gehräder, Gehwagen und Gehgestelle
  • manuelle Rollstühle, Elektrorollstühle und Scooter
  • fahrbare und stationäre Lifter zum Heben und Transferieren von Personen
  • Hilfen zur Umalgerung und zum Transfer von pflegebedürftigen Patienten
  • Blindenstöcke und andere Hilfsmittel zur Orientierung wie Karten und Kompasse

Wie bekomme ich Mobilitätshilfen? Mehr Informationen zu Verordnung und Beschaffung sowie Erprobung und Einweisung von Hilfsmitteln in der Infothek.

Finanzierung

Privater Gebrauch: Viele Mobilitätshilfen sind Hilfsmittel im Sinne des § 33 SGB V, das heißt sie sind von den Gesetzlichen Krankenkassen als Hilfsmittel anerkannt und fallen unter deren Leistungspflicht. Die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) kann sich bei bestimmten Voraussetzungen und bei Verordnung durch einen Arzt an den Kosten beteiligen. Krankenkassen geben dazu Auskunft.

Neben der Gesetzlichen Krankenversicherung können auch andere Kostenträger für die Finanzierung von Hilfsmitteln im privaten Bereich zuständig sein. Mehr dazu in der Infothek.

Am Arbeitsplatz: Wenn der Arbeitsplatz bei gesundheitlichen Beeinträchtigungen oder Behinderungen mit Hilfsmitteln ausgerüstet werden muss, bestehen unterschiedliche Beratungs- und Finanzierungsmöglichkeiten. Mehr dazu in der Infothek.

Gesetze, Verordnungen, Richtlinien

Die neueste Rechtsprechung zum Thema Mobilität können Sie hier nachlesen: Urteile zu Mobilität

Rollator

Gehhilfen

Gehstöcke, Rollatoren und andere Gehhilfen fördern die individuelle Mobilität und damit die selbständige Lebensführung von Menschen mit eingeschränkter Gehfähigkeit.

Greifreifen-Rollstuhl

Manuelle Rollstühle

Rollstühle, die manuell durch den Anwender oder dessen Begleitperson angetrieben werden, dienen der Mobilität von Menschen mit Gehbehinderung oder Einschränkung der Gehfähigkeit.

Elektro-Rollstuhl

Elektrorollstühle und Scooter

Elektrisch angetriebene Rollstühle und Elektromobile (Scooter) dienen der Mobilität von Menschen mit Gehbehinderung oder Einschränkung der Gehfähigkeit.

Bedieneinheit für Elektro-Rollstühle

Zubehör für Rollstühle

Hierzu zählen Haltegurte, Lenk-, Bedien- und Bremssysteme, Reifen, Räder, Beleuchtungen sowie weiteres Zubehör und Sonderausstattungen für Rollstühle.

Rollstuhl-Zusatzantrieb

Handbikes, Rollstuhl-Zusatzantriebe, Rollfiets

Handbikes bzw. Rollstuhlzuggeräte sowie Zusatzantriebe für Rollstühle ermöglichen das Zurücklegen längerer Strecken bei höherer Geschwindigkeit. Sie unterstützen den Fahrer, wenn die Hand- oder Armkraft nicht ausreicht um Steigungen zu überwinden.

Greifhilfe für Autolenkrad

Fahrzeuge und Fahrzeuganpassungen

Personenkraftwagen, Lastkraftwagen, landwirtschaftliche Fahrzeuge, Gabelstapler, Baumaschinen, Wohnmobile, Motorräder und andere Fahrzeuge können an die Anforderungen und Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen angepasst werden.

Therapierad

Fahrräder und Tretroller

Spezialfahrräder und Tretroller sind zur Erweiterung des Bewegungsradius geeignet. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Anpassungen für Fahrräder, um behinderten Menschen die Nutzung zu ermöglichen.

Kinder-Buggy

Kinderwagen und Rehabuggys

Für die Beförderung von Kindern mit Mobilitätseinschränkungen dienen spezielle Kinderwagen und Buggys - auch Rehawagen oder Rehabuggys genannt.

Treppensteiger

Treppensteiger

Treppensteiger dienen Rollstuhlfahrern bzw. Menschen mit einer eingeschränkten Gehfähigkeit zur Überwindung von Treppen. Die meisten Treppensteiger werden durch eine Hilfsperson bedient.

Hebelifter

Hebelifter

Fahrbare oder fest montierte Lifter werden als Hilfsmittel zum Anheben und Bewegen von Personen eingesetzt und erleichtern die Pflege.

Umlagerungshilfe

Transferhilfen, Wendehilfen und Aufrichthilfen

Zur Umlagerung im Bett oder für den Patiententransfer aus dem Bett in einen Rollstuhl gibt es spezielle Transfer- und Wendehilfsmittel, die in erster Linie pflegende Personen entlasten sollen.

Blindenstock

Orientierungshilfen / Blindenstöcke

Hierzu zählen Blindenstöcke, elektronische Orientierungshilfen, akustische, taktile und visuelle Orientierungshilfen.